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Fluchtwege – Aminu Munkaila aus Ghana

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Aminu ist 24, als er zum ersten Mal versucht, Ghana über die illegale Schleuserroute nach Italien zu verlassen.

In der Region, aus der Aminu kommt, herrscht große Armut. Seine Eltern können sich die Schulgebühren für ihren Sohn nicht leisten. So beschließt Aminu, seine Heimat zu verlassen, um in Europa eine gute Ausbildung und einen guten Beruf zu finden. Danach möchte er nach Ghana zurückkehren und für seine Familie sorgen.

Es war ein sehr hartes Leben Zuhause. Es herrschte große Armut in meiner Region.

Insgesamt wagt es Aminu dreimal, von Libyen aus die gefährliche Reise nach Europa anzutreten. Zweimal kentert sein Boot. Tagelang treibt er mit anderen Flüchtlingen auf See. Dabei sieht er viele Menschen sterben. Durch einen Zufall findet sie ein vorbeifahrendes Boot, nimmt sie an Bord und wieder zurück nach Libyen.

Viele wissen nicht von den Gefahren auf dem Weg von Afrika nach Europa bzw. ignorieren sie. Der Weg durch die Wüste und auf hoher See sei gefährlich, so Aminu. Sogenannte Verbindungsmänner kämen in die Kommunen, gingen in Schulen und versuchten, die Menschen von der Flucht bzw. dem Weg nach Europa zu überzeugen.

Noch heute behaupten sie, es sei eine leichte Reise von ein paar Tagen nach Italien.

In Ghana hat Aminu eine Organisation gegründet, die über die Risiken der Flucht nach Europa aufklären soll. Mit Diskussionsrunden, Radio- und Fernsehbeiträgen sowie Theatervorführungen, in denen Rückkehrer ihre Erfahrungen schildern, richtet er sich an die Menschen in seiner Heimat.

Das ist der wahre Grund, warum so viele Menschen auf dem Mittelmeer sterben.

Herzlichen Dank an Misereor, dass wir dieses Video auf Fluchtgrund.de nutzen dürfen!

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