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Warum koloniale Politik der Auslöser für heutige Bürgerkriege in Afrika ist

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Die am meisten betroffenen: Eine Frau aus dem Südsudan mit ihrem Enkelkind im Arm. In dem Unabhängigkeitskrieg des Landes verlor sie unter anderem zwei Söhne. Die am meisten betroffenen: Eine Frau aus dem Südsudan mit ihrem Enkelkind im Arm. In dem Unabhängigkeitskrieg des Landes verlor sie unter anderem zwei Söhne. |  Bild: © Oxfam International [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Die am meisten betroffenen: Eine Frau aus dem Südsudan mit ihrem Enkelkind im Arm. In dem Unabhängigkeitskrieg des Landes verlor sie unter anderem zwei Söhne. | Bild: © Oxfam International [CC BY-NC-ND 2.0] - Flickr

Warum koloniale Politik der Auslöser für heutige Bürgerkriege in Afrika ist

Unser Diskurs über bewaffnete Konflikte in Afrika scheint von vielen Stereotypen begleitet zu sein. „Krieg irgendwo da unten“ wird als etwas normales oder zumindest nichts besonderes mehr wahrgenommen. Es existieren fest verankerte Vorurteile, dass „diese Afrikaner“ (egal ob sie in Marokko oder 8000 Kilometer entfernt in Südafrika leben) mit ihren ethnischen Konflikten nicht friedlich umgehen können und sich zwei unterschiedliche Volksgruppen aus purer Abneigung gegeneinander bekämpfen. Eine bewusste Reflexion der tatsächlichen Gründe für die einzelnen Konflikte findet nur sehr selten statt, obwohl jeder seine ganz spezifischen hat. Weil es so leicht ist, werden die meisten Konflikte einfach als „ethnisch“ bezeichnet. Die geteilte koloniale Vergangenheit des afrikanischen Kontinents wird nur selten, wenn überhaupt, erwähnt. Tatsächlich wurzeln aber die meisten der aktuellen „ethnischen“ Spannungen genau in dieser.

Das Ziel europäischer Imperialisten in Afrika, wie auch im Rest der Welt, war einzig und allein die Profitmaximierung. Dabei wurde keinerlei Rücksicht auf die lokale Bevölkerung genommen. Volksgruppen wurden entlang zufällig gezogener Grenzen voneinander getrennt oder in einem neuen Staat vereint. Soziale Kontrollmechanismen, Produktionsweisen von Lebensmitteln und Luxusgütern, sowie lokale Herrschaftsstrukturen wurden im Sinne europäischer Märkte zerstört und verändert. Meist wurden dann kleinere ethnische Gruppen bevorzugt und mit Stellungen in der Administration, Import und Export Lizenzen, einer verbesserten Infrastruktur, besserer Bildung und vielem mehr ausgestattet. Nur so konnten die Europäer sich die Loyalität dieses Bevölkerungsanteils sichern und die breite Mehrheit weiter ausbeuten. Dabei fokussierten sich die Kolonialherren ausschließlich auf die Abgrenzung bestimmter Kulturen anhand rassistischer Kategorisierungen. „Ethnische“ Unterschiede haben damit eine neue politische Bedeutung erlangt und die Gesellschaft wurde polarisiert. Dies erschuf das Konzept von (überlegenen) Ethnien, die nur aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit ein Anrecht auf Herrschaft haben. Zusätzlich wurde jede andere Form einer intakten Zivilgesellschaft wie etwa Sportvereine, Verbände, Gewerkschaften etc., anhand derer sich Menschen hätten identifizieren und zu Gruppen zusammenschließen können, systematisch unterdrückt. „Ethnische Konflikte“ wurden also in die Kolonien exportiert, um die einheimische Bevölkerung davon abzuhalten, Koalitionen gegen die Europäer zu formen. 1) Blanton, Robert/Mason, David/Athow, Brian 2001: Colonial Style and Post-Colonial Ethnic Conflict in Africa, in: Journal of Peace Research 38:4, 473-491 2) Wimmer, Andreas 1997: Who Owns the State? Understanding Ethnic Conflict in Post-Colonial Societies, in: Nations and Nationalism 3:4, 631-665 3) Bowen, John Richard 1996: The Myth of Global Ethnic Conflict, in: Journal of Democracy 7:4, 3-14

Natürlich haben verschiedene Gemeinschaften schon immer ihre eigenen Kulturen gehabt, die sich voneinander etwa durch Sprache, Religion oder Herkunftsmythen unterschieden, eine Rivalität entlang dieser „Ethnien“ trat aber erst durch die moderne Staatenbildung und die Kolonialzeit bzw. Post-Kolonialzeit auf. So geschah es beispielsweise in Ruanda. Das Land erlebte den schlimmsten Völkermord nach dem Zweiten Weltkrieg. In hundert Tagen ermordeten Hutus 800.000 – 1.000.000 Tutsi. Doch sind diese „Ethnien“ wirklich so verschieden? In vor-kolonialer Zeit waren Hutu und Tutsi lediglich Bezeichnungen für verschiedene Berufstätigkeiten. Hutus wurden traditionell die Bauern genannt, Tutsi die Viehbesitzer. Die Sprache und die Kultur war aber die Selbe und es war als Hutu möglich ein Tutsi zu werden und umgekehrt. Mit der Kolonialisierung aber wurden Unterschiede gesucht und die Tutsi als eine Art natürliche „Herren“ über die Hutu deklariert. Die Unterscheidung der „Rassen“ wurde in den Dokumenten der Bevölkerung festgehalten. Die Polarisierung war perfekt und eine einst friedlich miteinander lebende Gemeinschaft erlebte gut 30 Jahre nach Ende der Kolonialzeit ein Blutbad, wie es der Kontinent noch nicht erlebt hatte. Die Kolonialherrschaft an sich kann als „Antithese der Demokratie“ beschrieben werden. Es wurden keine Bemühungen unternommen, demokratische Kanäle zu schaffen, um Spannungen friedlich zu lösen oder einen funktionierenden Staatsapparat zu schaffen. Als dann ehemalige Kolonien ihre Unabhängigkeit erlangten, trat die Frage auf, wer denn nun den Staat und den kollektiven Willen repräsentiert. Wer also darf herrschen und die Ressourcen des Staates verteilen? Die ehemaligen Imperialherren versuchten weiterhin, ihre Interessen zu schützen und setzten beim Verlassen ihrer jeweiligen Gebiete meist Herrscher aus der zuvor privilegierten Gruppe ein. Diesen unterstützten sie weiter und pflegten so sehr vorteilhafte Beziehungen zu den jeweiligen Staaten. Die privilegierte Gruppe an der Macht hat allerdings fortwährend Angst, ihren herausragenden Status in den Bereichen Ämter, Wirtschaft und Kultur zu verlieren, während die Unterdrückten im Zuge ihrer Souveränität nach Freiheit, Gleichberechtigung und Bürgerrechten strebten. Durch die vorangegangene Zerstörung der Zivilgesellschaft und die ausschließliche Konzentration auf Ethnien lässt sich nun Protest am besten entlang dieser ethnischen Linien mobilisieren. Dadurch, dass diese Kämpfe um Bürgerrechte und der Zugang zu Ressourcen wie Bildung, Infrastruktur, Macht oder Wirtschaft per Definition nur innerhalb eines Staates auftreten können, verwechselt man diese leicht mit „ethnischen Konflikten“. Was folgt sind grausame Bürgerkriege, die vor allem in der Zivilgesellschaft verheerenden Schaden anrichten. Die Menschen, durch jahrzehnte- oder sogar jahrhundertelange Unterdrückung ausgeblutet und wirtschaftlich am Boden, sehen sich jetzt auch noch Krieg gegenüber. Jeder der kann flieht, zumindest so weit es die finanziellen Mittel zulassen. Leider ist das oft nicht sehr weit, und so bleiben die Menschen, darunter der Großteil Frauen und Kinder, in Flüchtlingscamps im selben Land, das sie eigentlich verlassen wollten, oder an der Grenze zu diesem – aber in jedem Fall nicht weitgenug weg, um in Sicherheit und Frieden leben zu können. Der Konflikt wurzelt hier also nicht in den unterschiedlichen Ethnien, sondern vielmehr im Scheitern wirtschaftlicher und politischer Entwicklung infolge jahrzehnterlanger Kolonialherrschaft. 4) Exzellenzcluster Uni Konstanz: Der Völkermord in Ruanda; Artikel vom 03.04.2019 5) Achankeng, Fonkem 2013: Conflict and Conflict Resolution in Africa: Engaging the Colonial Factor, in: African Journal on Conflict Resolution 13:2, 11-38 6) Wimmer, Andreas 1997: Who Owns the State? Understanding Ethnic Conflict in Post-Colonial Societies, in: Nations and Nationalism 3:4, 631-665 7) Aapengnuo, Clement Mweyang 2010: Misinterpreting Ethnic Conflicts in Africa, in: Africa Security, Brief No. 4 8) Elbadawi, Ibrahim/Sambanis, Nicholas 2000: Why are there so many Civil Wars in Africa? Understanding and Preventing Violent Conflict, in: Journal of African Economies 9:3, 244-269

So geschieht es beispielsweise aktuell im Sudan bzw. im Südsudan. Diese Gebiete waren Teil des British Empire und wurden mit Ägypten als Marionettenpartner verwaltet. Dabei galt das Interesse von Großbritannien ausschließlich dem Norden der Kolonie, da dieser von strategischer Wichtigkeit für die Kontrolle ganz Ostafrikas war. Der Süden hingegen wurde abgeschottet, eine wirtschaftliche Entwicklung mit funktionierenden Institutionen war nie erstrebenswert. Da es während der Kolonialherrschaft Großbritanniens keine Zivilgesellschaft oder Kanäle einer friedlichen Konfliktlösung (wie etwa Diskussionsrunden, Bürgerbeteiligung, etc.) gab, war der neu gegründete Staat sehr anfällig für Konflikte. Nach der Unabhängigkeit wurde schließlich alle Verwaltung und Macht in den Norden, und hier nur in und um die Hauptstadt Khartum, gelegt. Dies provozierte den Konflikt um Ressourcen wie Ämter, Wirtschaft, Bildung, etc. und schließlich um die Unabhängigkeit des Südsudan entlang der vorherrschenden Ethnien, dem arabisch-muslimisch geprägten Norden und christlichen und von traditionell afrikanischen Religionen geprägtem Süden. Zusätzlich brachen Konflikte innerhalb der Bürgerkriegsparteien auf – wieder entlang ethnischer Linien, bei denen es aber nicht darum geht eine Ethnie auszulöschen, sondern seiner eigenen Gruppe Ressourcen im ewigen Machtkampf zu sichern. Neben dem Krieg im bzw. um den Südsudan brachen auch in anderen Teilen des Sudans Konflikte um die Verteilung von Ressourcen entlang verschiedener Volksgruppen aus. Besonders nennenswert ist hierbei die Gewalt um die Region Darfur im Westen, die durch die fortwährenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die ethnischen Säuberungen traurige Berühmtheit erlangte. Alles in allem zwangen diese Kriege 2,4 Millionen Südsudanesen zur Flucht – 63 Prozent von diesen sind Kinder. 1,9 Millionen Menschen sind Flüchtlinge im eigenen Land. Im Sudan mussten 3,7 Millionen Menschen fliehen, eine erschreckend hohe Zahl. 9) LIPortal: Sudan; Stand April 2019 10) History Today: Opening of the Sudanese Parliament; 01.01.2004 11) United Nations High Commissioner for Refugees: South Sudan Situation; Stand April 2019 12) Spiegel Online: Fragwürdiger Pakt; 05.08.2018

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