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Kein Mensch ist illegal? – Radiobeitrag jetzt online verfügbar

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  Bild: © Hikrcn - Dreamstime

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Kein Mensch ist illegal? – Radiobeitrag jetzt online verfügbar

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Kein Mensch ist illegal? Was heißt es denn überhaupt, sich illegal in einem Land aufzuhalten? Welchen Rechtsschutz genießen die illegal Lebenden? Und welche Gründe führen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Mit dieser Thematik beschäftigen wir uns in unserem neuen Radiobeitrag, der am 28.12.2015 auf dem Münchner Lokalradio „Radio Lora 92,4“ ausgestrahlt wurde. Wer ihn verpasst hat, kann ihn jetzt hier online nachhören.

In der Sendung beschäftigen wir uns mit “Migration und Flucht“. Wir wollten dabei die Grenze zwischen Migration und Flucht hinterfragen. Als Experte steht uns Herr Professor Doktor Oltmer zur Verfügung, der sich in den letzten Jahren intensiv mit Migration seit dem späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart beschäftigt hat. Außerdem haben wir einige Passanten befragt, wie sich für sie ein Flüchtling definiert.

Am 18. Dezember jährte sich die UN-Konvention zum Schutze der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien zum 25. Mal. Die Konvention soll die Einhaltung der Menschenrechte für alle Migranten sichern, egal ob ihr Aufenthalt legal oder illegal ist. Explizit wird von den Mitgliedsstaaten verlangt, dass illegalen Wanderarbeitnehmern die gleichen Menschenrechte gewährt werden wie den legalen. Bisher hat kein Aufnahmeland von Wanderarbeitern diese Konvention unterzeichnet.

Ab wann ist man illegal? Ab wann ist es eine Notwendigkeit, seine Heimat zu verlassen? Den Status „Flüchtling“ erreicht nur der, der aus politischer, religiöser, sexueller, ethnischer Diskriminierung flieht. Das macht eine große Anzahl der Menschen, die Europa erreichen, zu Illegalen. Viele Menschen, die so oft als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden, verlassen ihre Heimat tatsächlich wegen einer Situation, in der sie um ihr Überleben fürchten: Menschen fliehen auch, weil durch Dürre, Arbeits- und Perspektivlosigkeit ihre nackte Existenz bedroht ist – und daran sind wir nicht ganz unschuldig.

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Hallo da draußen, im Jahr 2015/16 begleit ich earthlink als Bundesfreiwillige. Neben Recherchearbeiten und dem Schreiben von Artikeln gehört auch das Blumengießen zu meinen speziellen Befähigungen. Auf euch als Interessenten, Sympathisanten und Diskutanten von earthlink frei i mi!

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