Seiten
Kategorien

Für unser „Fahrvergnügen“ müssen Menschen in Pakistan sterben

-

Ferrari Ferrari bei einem Autorennen |  Bild: © Lothar Spurzem [CC BY-SA 2.0 DE]  - Wikimedia Commons

Ferrari bei einem Autorennen | Bild: © Lothar Spurzem [CC BY-SA 2.0 DE] - Wikimedia Commons

Für unser „Fahrvergnügen“ müssen Menschen in Pakistan sterben

Menschen in Pakistan leiden unter den Folgen des Klimawandels. Während besonders der Bürger des globalen Nordens durch seine Lebensweise den Treibhauseffekt fördert, hat dies Auswirkung auf andere Teile der Erde. Aufgrund von Hitzewellen oder Überflutungen werden Menschen andernorts ihrer Lebensgrundlage entzogen. Viele müssen fliehen, um zu überleben.

Elf Tonnen klimaschädliche Treibhausgase setzten deutsche Einwohner durchschnittlich in Jahr 2015 frei. Im Sudan lag im Jahr 2008 der jährliche Ausstoß pro Kopf durchschnittlich bei 0,3 Tonnen CO2. Alleine die Staaten China, USA und Indien sind für rund 50 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. 1) Welt.de: So groß ist der CO2 Fußabdruck der Deutschen – Stand 26.01.2016 2) Agenda21-treffpunkt.de: Klimawandel – Stand 26.01.2016

Laut Umweltamt greift der Durchschnittsmensch in Deutschland gerne auch im Winter zu Erdbeeren und isst viele Tiefkühlprodukte. Er mag gerne Fleisch und kauft Gemüse und Obst lieber im fünf Minuten näheren Supermarkt ein, als auf dem Wochenmarkt. Allein dafür werden ungefähr 1,75 Tonnen Treibhausgase freigesetzt. Weiter noch: Wenn er Single ist, lebt er in einer 63 Quadratmeterwohnung und heizt mit Erdgas. Die macht ungefähr 1,94 Tonnen aus. Mit dem Auto fährt der durchschnittliche Einwohner Deutschlands 9.400 Kilometer im Jahr und fliegt auch in den Urlaub. Durch seine Mobilität werden ungefähr 2,53 Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen. 3) Welt.de: So groß ist der CO2 Fußabdruck der Deutschen – Stand 26.01.2016

Bereits geringe Veränderungen der eigenen Lebensweise kommen der Umwelt zu Gute. Schrittweise kann der eigene CO2-Fußabdruck um ein Vielfaches gesenkt werden und gleichzeitig ein lebenswertes Leben geführt werden.

2010 belegte Pakistan den ersten Platz des Klima-Risiko-Indexes. Große Teile des Landes hatten mit Überschwemmungen zu kämpfen. Viele Menschen mussten aus den Städten fliehen. 4) Fr-online.de: Gebeuteltes Pakistan – Stand 26.01.2016 In der mit einer halben Millionen Menschen besiedelten Provinz Punjab stand das Wasser zwei bis drei Meter hoch. Ein Einwohner berichtet: „Erst flüchteten wir hierher. Zum Bahndamm. Weil das der höchste Punkt in der Gegend war. Doch auch hierher kam das Wasser. Wir mussten noch weiter weg. Bis in die Wüste, 50 Kilometer von hier. Wir wussten, dass das Wasser nicht bis dorthin kommen würde.“ Innerhalb von 24 Stunden sind mehr als zwei Meter Niederschlag gefallen. In Pakistan verloren fast 2.000 Menschen ihr Leben. Zwei Millionen Häuser wurden zerstört.“ Meine Frau, ich und die fünf Kinder waren auf dem Boot, als das Wasser kam. Das Boot wurde mit den Fluten mitgerissen und kenterte. Meine Jungen können schwimmen, sie konnten sich retten. Aber meine zwei Töchter sind in den Fluten ertrunken“, klagt ein punjabischer Fischer. 5) Deutschlandradiokultur.de: Umweltflüchtlinge in Pakistan – Stand 26.01.2016

Es liegt auch an Dir!

Beitrag teilen und unterstützen! (Bisher 6 Mal geteilt)

Fußnoten und Quellen:   [ + ]

Über

Hallo, ich hoffe meinen kleinen Beitrag zur Veränderung der Welt beisteuern zu können. Ich liebe kleine Marienkäferchen über alles :)

Keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Weitere interessante Infos:
 Der Fluss Shatt Al Arab ist durch Klimawandel und Verschmutzung bedroht | Bild (Ausschnitt): © David Stanley [CC BY 2.0] - flickr

Massive Verschmutzung in irakischer Stadt Basra macht Bewohner krank

Einst war die irakische Stadt Basra als "Venedig des Nahen Ostens" bekannt. Die Herrscher des osmanischen Reichs hatten zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert Kanäle in der Provinzhauptstadt errichtet. Basra mit seinen Wasserstraßen gehört zu ...
Junge in Mosambik nach dem Zyklon Idai am 14. März 2019 Junge in Mosambik nach dem Zyklon Idai am 14. März 2019 | Bild (Ausschnitt): © Climate Centre [CC BY-NC 2.0] - Flickr

Mosambik leidet noch Monate nach Wirbelsturm: Wie der Klimawandel Naturkatastrophen und ihre Folgen verstärkt

Der Wirbelsturm "Idai" traf Mosambik bereits im März 2019, er kostete 1000 Menschen das Leben. Und obwohl seit dem Sturm ein halbes Jahr vergangen ist, ist die Bevölkerung vor Ort immer noch massiv auf Hilfsleistungen ...
 Glencore-Mine in der DR Kongo | Bild (Ausschnitt): © Dave Dyet [CC BY-NC 2.0] - flickr

DR Kongo – Wie ausländische Bergbauunternehmen das Land ausbeuten

Kobalt, ein weitgehend unscheinbares Metall, ist für rohstoffintensive Industriezweige wie zum Beispiel die Automobil- oder Elektronikbranche in Deutschland von großer Wichtigkeit. Die schweizerische Firma Glencore, die weltweit größte im Rohstoffhandel tätige Unternehmensgruppe, hat vor wenigen ...
Amazonas Abholzung Der Amazonas-Regenwald brennt aufgrund von Abholzung. Pirititi, Brasilien | Bild (Ausschnitt): © Karl-Ludwig Poggemann [ (CC BY 2.0) ] - flickr

Amazonas in Flammen: Wie unsere Lebensweise den größten Regenwald der Erde zerstört

Seit mehr als 16 Tagen brennen Tausende von Hektaren des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes. Er ist der größte Regenwald der Welt und gilt als die Lunge des Planeten, da er 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs produziert. Die ...
 | Bild (Ausschnitt): © La Moncloa - Gobierno de España [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

G7-Gipfel in Biarritz: Kosten in Millionenhöhe und wenig Ergebnisse

Die soziale Ungleichheit nimmt weltweit zu – und große Industriestaaten haben einen erheblichen Anteil daran. Zum diesjährigen Gipfeltreffen der sogenannten G7 (Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Kanada, USA und Japan) im französischen Biarritz erklärte Gastgeber Emmanuel ...
Ausführlicher Hinweis zum Datenschutz
[contentblock id=datenschutz]

Diesen Hinweis schließen

Jetzt den earthlink-Newsletter abonnieren:



Das Formular
wird geladen -
bitte einen Moment ...
PGlmcmFtZSBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYm9yZGVyPSIwIiBzdHlsZT0iYm9yZGVyOm5vbmU7IiBjbGFzcz0iYXV0b0hlaWdodCIgc3JjPSJodHRwOi8vd3d3LmVhcnRobGluay5kZS8/d3BtbG1ldGhvZD1vZmZzaXRlJmlmcmFtZT0xJmxpc3Q9MSIgaGVpZ2h0PSI0MDAiPg0KCTxwPkRhcyBGb3JtdWxhciBsw6RkIC0gYml0dGUgZWluZW4gTW9tZW50IHdhcnRlbiAuLi48L3A+DQo8L2lmcmFtZT4=
Ihre Daten behalten wir für uns!
Unsere Datenschutzerklärung
Auf welchem Weg möchten Sie uns unterstützen?

Liebe Leserinnen und Leser:

Verzeihen Sie bitte die Störung. Heute bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Unsere Kampagne "Fluchtgrund" erfährt großen Zuspruch und viel Lob für die umfangreichen und fundierten Informationen, die wir auf dieser Website bieten. Die Informationen werden genutzt von Interessierten, die sich objektiv über die Gründe informieren möchten, die Menschen dazu bringen ihre angestammte Heimat zu verlassen, von Schülerinnen und Schülern um Referate vorzubereiten, aber auch von Journalistinnen und Journalisten auf der Suche nach detaillierten Hintergrundinformationen. Aber nur ein Bruchteil der Nutzer spendet.

Trotzdem ein großer Teil der Arbeit durch Ehrenamtliche erbracht wird, kostet die Kampagne auch Geld. Hier sind wir auf Ihre Spende angewiesen! Wenn alle, die dies lesen, einen kleinen Beitrag leisten, hätten wir in einem Monat das Geld zusammen, das wir für ein Jahr benötigen. Schon der Preis einer Tasse Kaffee würde genügen. Es ist leicht, diese Nachricht nicht zu beachten und die meisten werden das wohl tun.

Wenn Sie diese Website nützlich finden, nehmen Sie sich jetzt bitte eine Minute Zeit und geben Sie mit Ihrer Spende etwas zurück. Herzlichen Dank!

SPENDENKONTO: earthlink e.V., IBAN: DE66 7002 0500 0008 8885 00, BIC: BFSWDE33MUE - Was passiert mit meiner Spende?

Auf welchem Weg möchten Sie uns unterstützen?

Sie können uns Ihre Spende online per PayPal zukommen lassen. Wenn Sie noch kein PayPal-Konto haben, können Sie hier auch mit Kreditkarte spenden.

SPENDENKONTO: earthlink e.V., IBAN: DE66 7002 0500 0008 8885 00, BIC: BFSWDE33MUE - Was passiert mit meiner Spende?

Auf welchem Weg möchten Sie uns unterstützen?

Herzlichen Dank für Ihre Spendenbereitschaft!

Ihre Spende können Sie gerne auf unser Spendenkonto überweisen oder einzahlen:

[contentblock id=spendenkonto]

SPENDENKONTO: earthlink e.V., IBAN: DE66 7002 0500 0008 8885 00, BIC: BFSWDE33MUE - Was passiert mit meiner Spende?